Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Agri-PV Uffenheim

Kurzinformation

Dieses Projekt wurde gemeinsam mit Gillig und Keller geplant, konstruiert und errichtet. Als erste Agri-Photovoltaik-Anlage in der Region möchten wir die zahlreichen Synergieeffekte zwischen Landwirtschaft und regenerativer Stromerzeugung aus Sonnenenergie optimal nutzen. Auf 1,5 Hektar Ackerland finden knapp 2.300 Module mit einer installierten Leistung von insgesamt 1,3 Megawatt Peak (MWp) Platz. 

Zwischen den Modulreihen werden u.a. Rhabarber, Kürbisse, Stachel- und Johannisbeeren in Kooperation mit der LWG Veitshöchheim (Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau) angebaut. Die positiven Aspekte der phasenweisen Beschattung und der gezielten Bewässerung sind beste Voraussetzungen für den Anbau schattentoleranter Pflanzen. Neben dem Obst- und Gemüseanbau können durch die variable Gestaltung der Reihenabstände auch der konventionelle und der ökologische Ackerbau realisiert werden.

Agri-PV-Anlagen bieten die Möglichkeit, landwirtschaftliche Flächen effizient zu nutzen und können gerade in Zeiten schwankender landwirtschaftlicher Erzeugerpreise, durch die festgelegte Vergütung des Solarstroms, eine zusätzliche Einkommensquelle sein.   

 

Genehmigungsantrag eingereicht
Landwirtschaftliche Nutzung & regenerative Stromerzeugung
Möglichkeit der regionalen Stromdirektvermarktung
Synergieeffekte zwischen Natur & Technik

Realisierung des Pilotprojekts am Firmenstandort in Uffenheim (3 von 8 Modulreihen fertiggestellt)

Technische Daten der Anlage

Landwirtschaftliche Nutzfläche1,5 ha
Installierte Leistung (geplant)1,3 MWp
Art der Anlagenachgeführtes Tackersystem - 8m Reihenabstand
Azimut165° Süd

 

 

Um die landwirtschafliche Fläche zwischen den Modulreihen bestmöglichst nutzen zu können, wird die PV Anlage in den senkrechten Bewirschaftungsmodus gestellt. Durch diesen platzsparenden Mechanismus können die angebauten Kulturen uneingeschränkt mit verschiedenen Anbaugeräten (Grubber, Fräse, Striegel oder Hacke) bearbeitet werden. 

Die Modulreihen werden einachsig dem Sonnenstand nachgeführt. Die Einstrahlung der Sonne wird durch das sog. Trackersystem optimal genutzt, worduch höhere Stromerträge generiert werden können.